Anni auf Sylt

Sunday, September 24, 2006

Windsurf World Cup 2006





Nach mehreren Spachtel-Durchgängen habe ich es letzte Woche geschafft, mein Board zu reparieren, so dass ich jetzt wieder startklar für die nächste Surfsession bin. Im Moment gibt es jedoch nur viel Sonne und keinen Wind. Also habe ich die Zeit genutzt um endlich mal die Labor-Blässe abzulegen. ;)
(Un-)passenderweise hat am Freitag der Windsurf World Cup am BrandenburgerStrand in Westerland begonnen und man konnte den ganzen Tag chillig in der Sonne liegen und den Pros beim Schleppen des Materials zu gucken. Denn auf dem Wasser ist aufgrund des Windmangels nicht viel passiert außer ein Slalom 42 -Rennen, bei dem auch noch die beiden Favoriten Björn Dunkerbeck und Antoine Albeau disqualifiziert wurden. Seit letzter Woche sind auch Armin + Eltern hier und so haben wir einfach nen schönen Strandtag miteinander verbracht.
Die Parties haben wir noch nicht besucht, da Armin krank geworden ist, aber nächstes Wochenende ist das bestimmt auch mal drin. Ja und danach gehts ja auch schon wieder nach Hause, weshalb dies auch vielleicht der letzte Blog-Eintrag ist. Mal sehen, ob ich nochmal dazu komme etwas zu schreiben.
Die nächste Arbeitswoche wird auf jeden Fall ganz schön hart, weil ich keine Zeit haben werde um nach Westerland zu fahren. Na ja, vielleicht gehen wir ja zur Entschädigung auf die all-abendlichen Beach-Parties. Wir werden sehen! ;)

Saturday, September 16, 2006

Nordsee-Abenteuer












Moin zusammen!

Das Highlight der letzten Woche war eine Ausfahrt mit dem Forschungskatamaran Mya, bei der wir Videoaufnahmen von Boden gemacht haben. Dabei haben wir Krabben, Muscheln, Seeanemonen und Fische beobachtet um sie zu kartieren. Leider hat der Lastkran beim Einholen des Videoschlittens gestreikt, so dass wir zusätzlich zu den 6 Stunden auf dem Wasser noch mal 2 Stunden vor dem Hafen von List gelegen haben und über mehrere Tampen und Seilwinden das Ding irgendwie wieder an Board gehievt haben. Ich musste den Motor für die Seilwinde aus der Kapitänskabine aus Steuern, damit der Kapitän mit anpacken konnte. Sehr spannend. ;)

Dann hatte noch Kathrin, eine von den anderen Hiwis letzte Woche Geburtstag und wir haben ihr ein Picknick am Weststrand des Ellebogens im Sonnenuntergang geschenkt. Genossen haben wir es aber alle! ;)

Heute bin ich extra früh aufgestanden um endlich mal wieder surfen zu gehen(das 2. Mal in 4 Wochen!) und war auch schon um halb Neun startklar auf dem Ellebogen. Leider war der Wind viel stärker als gedacht und einmal aus der Dünenabdeckung heraus hat es mich voll erwischt: bei einem Schleudersturz sind Board und mein Knie ganz gut in Mitleidenschaft gezogen worden. Nun ja, jetzt kenne ich auch mal eine Apotheke in Keitum und kühle mein Knie, was das Zeug hält. Für mein Brett habe ich erst mal Spachtelmasse besorgt und werde ihm wohl morgen zu Leibe rücken um ein heraus gebrochenes Stück provisorisch zu kitten. Hoffentlich klappt das auch, wie ich es mir vorstelle, denn einen Bootsbauer, der es fachgerecht mit Glasfasermatten reparieren könnte, gibt es auf der Insel leider nicht.

Sunday, September 10, 2006

Watt-Party

Hinter mir liegt ein ereignisreiches Wochenende und eigentlich bräuchte ich erst mal einen freien Tag!

Letzte Woche feierten die Longboard-Wellenreiter an der Buhne 16 in Kampen ihr Festival. Samstag habe auch ich es dann endlich mal geschafft dort hin zu kommen und bei Windstille wenigstens den anderen Surfern ein wenig zuzugucken. Abends war dann noch eine Abschlussparty mit Siegerehrung. Um 24 Uhr wurde aber schon gefegt und die Party war zu Ende…ziemlich mager diese Wellenreiter-Parties! Kann beim Windsurf Worldcup ja nur noch besser werden! ;).


Abends zuvor war ich mit ein paar anderen Hiwis auf der nördlichsten Party Deutschlands der Lister Bam-Bus Vollmondparty am Weststrand. Leider hatten wir da noch 8Bft. und es war sehr kühl für eine Openair-Party.

Nachdem ich durch die Parties bereits geübt war im Langstrecken-Fahrrad fahren, ging es Sonntag mit der Fähre zur dänischen Nachbarinsel Römö. Dort erwartete uns kilometerlanges Schlickwatt, durch das Hannah(auch Hiwi) und ich waten mussten, um Wattproben zu entnehmen. Nach 2 Stunden, von denen wir 1 Stunde bis zu den Knien eingesunken sind waren wir am Ende unserer Kräfte und mussten auch noch einen Fahrrad-Sprint hinlegen um die Fähre noch zu bekommen. So dreckig wie wir waren wurden wir vom Fährpersonal erstmal dazu angehalten uns mit dem Feuerwehrschlauch abzuspritzen und bekamen Passagierdeck-Verbot. So war wenigstens schon mal der grobe Dreck ab. Wie ich jedoch den Schlick aus meinem Rucksack und Klamotten heraus bekomme weiß ich noch nicht.

Fotos: Sonnenaufgang vor dem Gästehaus, schlickiges Vergnügen: Watt-Probenahme auf Römö, Wellenreiter vor Buhne 16, Bam-Bus Vollmond-Party(links Sophia/Bio, rechts Patricia/Geo-Hiwi)