World Cup-Parties und Heimfahrt
P.S.: Heute war auf dem World Cup Gelände ein Interview mit allen weiblichen Teilnehmerinnen und ich konnte mir endlich mal ein Foto mit Daida Moreno sichern! :D



(Un-)passenderweise hat am Freitag der Windsurf World Cup am BrandenburgerStrand in Westerland begonnen und man konnte den ganzen Tag chillig in der Sonne liegen und den Pros beim Schleppen des Materials zu gucken. Denn auf dem Wasser ist aufgrund des Windmangels nicht viel passiert außer ein Slalom 42 -Rennen, bei dem auch noch die beiden Favoriten Björn Dunkerbeck und Antoine Albeau disqualifiziert wurden. Seit letzter Woche sind auch Armin + Eltern hier und so haben wir einfach nen schönen Strandtag miteinander verbracht.Moin zusammen!
Das Highlight der letzten Woche war eine Ausfahrt mit dem Forschungskatamaran Mya, bei der wir Videoaufnahmen von Boden gemacht haben. Dabei haben wir Krabben, Muscheln, Seeanemonen und Fische beobachtet um sie zu kartieren. Leider hat der Lastkran beim Einholen des Videoschlittens gestreikt, so dass wir zusätzlich zu den 6 Stunden auf dem Wasser noch mal 2 Stunden vor dem Hafen von List gelegen haben und über mehrere Tampen und Seilwinden das Ding irgendwie wieder an Board gehievt haben. Ich musste den Motor für die Seilwinde aus der Kapitänskabine aus Steuern, damit der Kapitän mit anpacken konnte. Sehr spannend. ;)
Dann hatte noch Kathrin, eine von den anderen Hiwis letzte Woche Geburtstag und wir haben ihr ein Picknick am Weststrand des Ellebogens im Sonnenuntergang geschenkt. Genossen haben wir es aber alle! ;)
Heute bin ich extra früh aufgestanden um endlich mal wieder surfen zu gehen(das 2. Mal in 4 Wochen!) und war auch schon um halb Neun startklar auf dem Ellebogen. Leider war der Wind viel stärker als gedacht und einmal aus der Dünenabdeckung heraus hat es mich voll erwischt: bei einem Schleudersturz sind Board und mein Knie ganz gut in Mitleidenschaft gezogen worden. Nun ja, jetzt kenne ich auch mal eine Apotheke in Keitum und kühle mein Knie, was das Zeug hält. Für mein Brett habe ich erst mal Spachtelmasse besorgt und werde ihm wohl morgen zu Leibe rücken um ein heraus gebrochenes Stück provisorisch zu kitten. Hoffentlich klappt das auch, wie ich es mir vorstelle, denn einen Bootsbauer, der es fachgerecht mit Glasfasermatten reparieren könnte, gibt es auf der Insel leider nicht.


Hinter mir liegt ein ereignisreiches Wochenende und eigentlich bräuchte ich erst mal einen freien Tag! Letzte Woche feierten die Longboard-Wellenreiter an der Buhne 16 in Kampen ihr Festival. Samstag habe auch ich es dann endlich mal geschafft dort hin zu kommen und bei Windstille wenigstens den anderen Surfern ein wenig zuzugucken. Abends war dann noch eine Abschlussparty mit Siegerehrung. Um 24 Uhr wurde aber schon gefegt und die Party war zu Ende…ziemlich mager diese Wellenreiter-Parties! Kann beim Windsurf Worldcup ja nur noch besser werden! ;).
Abends zuvor war ich mit ein paar anderen Hiwis auf der nördlichsten Party Deutschlands der Lister Bam-Bus Vollmondparty am Weststrand. Leider hatten wir da noch 8Bft. und es war sehr kühl für eine Openair-Party.
Nachdem ich durch die Parties bereits geübt war im Langstrecken-Fahrrad fahren, ging es Sonntag mit der Fähre zur dänischen Nachbarinsel Römö. Dort erwartete uns kilometerlanges Schlickwatt, durch das Hannah(auch Hiwi) und ich waten mussten, um Wattproben zu entnehmen.
Nach 2 Stunden, von denen wir 1 Stunde bis zu den Knien eingesunken sind waren wir am Ende unserer Kräfte und mussten auch noch einen Fahrrad-Sprint hinlegen um die Fähre noch zu bekommen. So dreckig wie wir waren wurden wir vom Fährpersonal erstmal dazu angehalten uns mit dem Feuerwehrschlauch abzuspritzen und bekamen Passagierdeck-Verbot. So war wenigstens schon mal der grobe Dreck ab. Wie ich jedoch den Schlick aus meinem Rucksack und Klamotten heraus bekomme weiß ich noch nicht.
Fotos: Sonnenaufgang vor dem Gästehaus, schlickiges Vergnügen: Watt-Probenahme auf Römö, Wellenreiter vor Buhne 16, Bam-Bus Vollmond-Party(links Sophia/Bio, rechts Patricia/Geo-Hiwi)





Seit letzter Woche ist viel passiert. Mich hat eine dicke Erkältung heimgesucht, so dass ich ein paar Tage das Bett hüten musste. Leider ist sie immer noch nicht ganz ausgestanden und es wird sich zeigen, ob ich am Wochenende endlich surfen gehen kann.
Die Arbeit macht Spaß, wenn man davon absieht dass die einfachsten Standardverfahren(PCR-Aufreinigung, DNA-Isolierungen etc.) aus unerklärlichen Gründen einfach nicht klappen wollen. Die Probennahmen im Watt fallen im Moment leider flach, da hier ein sehr beständiger Westwind mit 5-6Bft bläst, der das Wasser nicht ablaufen lässt. Bei dem Seegang hier im Moment bin ich ganz froh, dass ich nicht zu den Leuten gehöre, die im Moment mit der „Heincke“(Forschungsschiff) vor Helgoland rumtuckern. Deshalb habe ich meine Ausfahrt mit der Mya(Forschungskatamaran) auch unauffällig verschoben. :-)
Ansonsten gab es noch eine tolle Neuigkeit diese Woche: Ich hab einen Hiwi-Vertrag bekommen, so dass ich jetzt auch noch Kohle für meine Arbeit bekomme – besser geht’s nicht!
Die Fotos sind von einer Inseltour zum Süden der Insel. Dabei habe ich mal der berühmt berüchtigten „Sansibar“ einen Besuch abgestattet. Sehr schönes Fleckchen! Und spät abends waren auch keine Nackedeis mehr unterwegs. ;-)
Die anderen Bilder sind aus dem Labor bei der Arbeit. Da wir keinen extra Ethidiumbromid-Arbeitsplatz im Labor haben, muss ich immer mit zweierlei Handschuhen rumlaufen und überlegen, was ich nun mit welchem anfassen darf.

Die ersten Arbeitstage sind geschafft und so langsam macht sich das Seeklima bemerkbar: Hunger und Müdigkeit sind an der Tagesordnung, aber angeblich geht das nach 1-2 Wochen vorbei. Seit Samstag schaut hier meistens die Sonne raus, so dass ich meine Ausflüge nach Westerland und zum Ellenbogen richtig genießen konnte. Seit heute habe ich auch endlich mein Fenster geputzt und habe freien Blick aufs Dünengras.
Besonders schön ist der Ausblick aus dem
Labor(s. Foto). Leider komme ich aus diesem im Moment noch nicht viel raus, aber das wird sich wohl zum Glück noch ändern. Morgen steht eine Dünenwanderung an und nächste Woche eine Ausfahrt mit einem Forschungskatamaran sowie diverse Probennahmen im Schlick(!)-Watt – ich bin gespannt! :)






Nach einem Zwischenstopp in Bremen bin ich gestern Nachmittag hier auf Sylt angekommen. Leider hat es während der Fahrt auf dem Autozug und hier hoch nach List geschüttet wie aus Eimern und ich bin in den wenigen Stunden schon ein paar Mal nass bis auf die Haut geworden. Ich habe den Eindruck die Regentropfen sind hier irgendwie größer. ;-) Bei so viel Regen habe ich die Inselerkundung auf heute verschoben.
Gestern Abend haben mich die anderen Hiwis mit zu Gosch geschleppt. Ich dachte da kriegt man nur Fisch, aber da war ne fette Oldie(!)-Party im Gange. Leider sind hier vorgestern zwei Marine-Schiffe angekommen, so dass alles voll war von „land-kranken“ Seemännern, die meinten sich besinnungslos besaufen zu müssen. ^^
Ansonsten ist es ganz nett hier im Gästehaus, nur die riesigen Möwen-Schiss-Flecken auf meinem Fenster behindern den Durchblick, weshalb ich ganz oben auf meine Liste Fenster putzen gesetzt habe. Im Moment schaut ab und zu die Sonne raus und ich bin optimistisch, dass mein Ausflug nach Westerland und Co. heute etwas besser wird als gestern.
Auf den Fotos seht Ihr mich vor und nach der Abfahrt, Blick auf den Ellenbogen von List aus, Wattenmeerstation und Gästehaus.